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27
Apr
Langsam, aber sich scheint bei den großen Hardware-Herstellern ein Umdenken in Bezug auf die Treiberunterstützung für Linux einzustellen. Jüngstes Beispiel ist Kodak. Der Hersteller hat kürzlich Scanner-Treiber und eine Scan-Applikation namens ScanTWAIN für seine Dokumentenscanner unter der GPLv2-Lizenz veröffentlicht.
Kodak engagiert sich für Open-Source Programme und hat sich unter anderem auch am OpenUSB-Projekt beteiligt. Im Rahmen der TWAIN-Arbeitsgruppe hat das Unternehmen aktiv an der Entwicklung des neuen TWAIN 2.0-Standards für Linux mitgewirkt. Als erster Hersteller bietet Kodak nun Linux-Benutzern dieselben hochmodernen Scan-Funktionalitäten wie Windows-Anwendern. Tatsächlich besitzt die TWAIN-Benutzerschnittstelle dasselbe Look-and-Feel wie auch die Funktionalität der Windows-Version. Sie ist unter anderem auch in einer deutschen Sprachversion erhältlich. TWAIN 2.0 bietet zudem eine Programmierschnittstelle, mit der Anwender individuelle Lösungen entwerfen können, die die einzelnen Komponenten des Scan-Workflows im Netzwerk verteilen.
Zusätzlich zu der ScanTWAIN-Applikation und den neuen Treibern hat Kodak einen SANE (Scanner Access Now Easy)-Treiber veröffentlicht. Dieser ermöglicht das Scannen u.a. mit dem Bildbearbeitungsprogramm GIMP.
Die Treiber bringen vollen Support unter Linux für die Dokumentenscanner KODAK i1210, i1220, i1310, i1320, i1410, i1420 sowie i1440. Unterstützt werden die Linux-Distributionen OpenSUSE (ab Version 10.1+), FEDORA (ab 8) sowie UBUNTU (ab 6.06). Weitere Informationen finden Sie bei Kodak.
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