Der Software-Hersteller Novell stellt unter SuSE Studio einen Online-Service zur Verfügung über den Sie sich eine individuelle Linux-Distribution auf OpenSuSE oder SuSE Linux Enterprise (in verschiedenen Versionen) über den Browser zusammenklicken können. Für ihre eigene Distributionen stehen ihnen 15 GB zur Verfügung.

Für die Registrierung wird derzeit noch eine Einladung benötigt. Ich habe meine aber innerhalb weniger Minuten erhalten, so dass das keine wirkliche Hürde ist. Die Bedienung des Service funktioniert intuitiv und innerhalb einer halben Stunden können Sie eine individuelle Linux-Distribution erstellen. Dafür lassen sich über das Web-Interface Pakete auswählen und Repositories hinzufügen. Ausserdem können Sie eigene RPMs hochladen oder Dateien von einem anderen Webserver in ihre Distribution herunterladen lassen.

Das Ergebnis meines ersten Experimentes ist der HaNiVaMyMoPhAc Server. Der Server steht derzeit kostenlos als VMware-Image zum Download. Die Distribution bringt alle Komponenten mit, die ich derzeit für meine großen Projekte verwende: HAProxy 1.4.8, Varnish 2.0.5, PHP 5.3.3, nginx 0.8, ActiveMQ 5.3.2, MySQL Community Server 5.1.48 und MongoDB 1.6.

Wenn Sie OpenSuSE oder eine Enterprise SuSE Distribution auf mehr als einem Rechner installieren müssen oder ihr System gerne mal neu aufsetzen, kann ich das SUSE Studio nur empfehlen!

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XMBC Media center Logo XBMC ist ein Media Center für Linux, Windows und Mac OS X. Was ist ein Media Center? Darunter ist eine Software-Suite zu verstehen, die digitale Medien, wie Videos, Audio-Dateien oder Fotos, aber auch Fernsehen und andere Videoquellen, nicht nur archivieren oder verwalten, sondern auch in ansprechender und idealerweise einfacher Art und Weise wiedergeben, respektive darstellen kann. Ein bekanntes Produkt aus der Windows-Welt ist das MCE Media Center von Microsoft.

XBMC besticht durch die einfache Bedienung, die Erweiterbarkeit und die Individualisierbarkeit mittels Themes.

Unter OpenSUSE 11.1 ist der Download des XBMC Media Center inkl. Abhängigkeiten bei einem System, wo viel installiert ist, fast 50 MB groß. Ich konnte das Paket problemlos über zypper von der Packman-Quelle installieren. Download und Installation dauerten keine Minute. So lob ich mir das!

Die große Neuerung für die Version 9.04 – Codename Babylon, die die Tage gerade erschienen ist, ist die Hardwarebeschleunigung für neuer Nvidia-Grafikkarten. Golem berichtet ausführlich darüber.

Wer, wie wir in Berlin wohnt, oder die Chance hat den Linux-Tag zu besuchen, sollte dort den XBMC-Stand nicht verpassen!

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Langsam, aber sich scheint bei den großen Hardware-Herstellern ein Umdenken in Bezug auf die Treiberunterstützung für Linux einzustellen. Jüngstes Beispiel ist Kodak. Der Hersteller hat kürzlich Scanner-Treiber und eine Scan-Applikation namens ScanTWAIN für seine Dokumentenscanner unter der GPLv2-Lizenz veröffentlicht.

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Desktop Auf die Digg Startseite hat es heute ein Artikel geschafft, der 10 Bildbetrachtungsprogramme für Linux vorstellt. Die Liste war schon sehr umfangreich. Mit imgSeek habe ich auch eine Software entdeckt, die mich begeistern könnte. Das Programm erkennt Bilder und erlaubt die visuelle Suche über Zeichnungen. Für große Bildbestände ist solch ein Feature unbezahlbar. Vermisst habe ich eigentlich nur Okular aus dem KDE4 Projekt, was zumindest in der neuesten Version bei mir Bilder, die ich aus dem Dateibetrachter Dolphin heraus öffne, per Default startet. Das finde ich insofern schick, dass Okular auch PDF-Dateien öffnen kann und ich so nur noch ein Programm für diese visuellen Elemente benötige.

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Linux Biolinum Das Libertine Open Fonts Project hat sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertige, GPL- und OFL-lizenzierte TrueType-Schriften zu entwickeln. Mit der Veröffentlichung der Version 4.4.1 ist das Team um Philipp Poll diesem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen. Zusammen mit der Schrift Linux Libertine haben sie die nichtlineare serifenlose (organogroteske) Schriftart Linux Biolinum veröffentlicht.

Weitere Informationen mit angeschlossener Diskussion finden sich in einem Artikel zu Libertine bei Pro-Linux.

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